SPF, DKIM und DMARC: So landen Ihre E-Mails im Posteingang
26.7.2026
Wenn E-Mails von Ihrer Geschäftsdomain im Spam landen oder jemand Nachrichten in Ihrem Namen verschickt, fehlt fast immer ein korrekt eingerichtetes SPF, DKIM oder DMARC. Diese drei DNS-Einträge beweisen, dass die E-Mail wirklich von Ihnen stammt.
SPF — wer in Ihrem Namen senden darf
SPF (Sender Policy Framework) ist ein TXT-Eintrag, der die Server auflistet, die für Ihre Domain senden dürfen. Beispiel:
v=spf1 include:_spf.ihranbieter.de ~all
Kommt eine Nachricht von einem Server, der nicht auf der Liste steht, wird sie als verdächtig behandelt.
DKIM — die digitale Signatur
DKIM (DomainKeys Identified Mail) fügt jeder Nachricht eine kryptografische Signatur im Header hinzu. Der Empfangsserver prüft mit Ihrem öffentlichen Schlüssel (im DNS veröffentlicht), dass die Nachricht nicht verändert wurde und wirklich von Ihrer Domain kommt.
DMARC — Richtlinie und Bericht
DMARC verbindet SPF und DKIM und sagt den Empfängern, was bei einer fehlgeschlagenen Prüfung zu tun ist. Beginnen Sie sanft und verschärfen Sie dann:
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@ihredomain.de— nur Berichte- später
p=quarantine, dannp=reject, wenn Sie sicher sind
Die richtige Reihenfolge
Zuerst SPF, dann DKIM (im Mail-Dienst aktivieren und den Schlüssel im DNS veröffentlichen), dann DMARC mit p=none. Beobachten Sie die Berichte einige Wochen, korrigieren Sie legitime Quellen, die scheitern, und verschärfen Sie dann die Richtlinie.
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