Sekundäres DNS: Warum Sie ein Backup brauchen und wie Sie es einrichten
26.7.2026
DNS ist das „Telefonbuch" des Internets: Es wandelt Ihre Domain in die IP-Adresse des Servers um. Wenn Ihr DNS-Server ausfällt oder angegriffen wird, finden Besucher Ihre Website nicht, selbst wenn der Server völlig gesund ist. Die Lösung ist sekundäres (Backup-)DNS — eine zweite, unabhängige Kopie Ihrer DNS-Zone.
So funktioniert es
Im DNS haben Sie einen primären und einen sekundären Satz Nameserver. Wenn ein Resolver nach Ihrer Domain fragt, kann er beide abfragen. Antwortet der primäre nicht, übernimmt der sekundäre, und Besucher bemerken keinen Ausfall. Die Zone synchronisieren Sie meist automatisch (AXFR/IXFR-Transfer oder API), sodass die Einträge an beiden Stellen identisch bleiben.
Warum Sie es brauchen
- DDoS-Resilienz: ein Angriff auf einen DNS-Anbieter legt Sie nicht lahm, wenn der andere läuft.
- Redundanz: Wartung oder Ausfall bei einem Anbieter unterbricht die Auflösung nicht.
- E-Mail bleibt aktiv: ohne DNS „verschwinden" MX-Einträge und die Mail stoppt — sekundäres DNS verhindert das.
So richten Sie es ein
Fügen Sie bei Ihrem Registrar die Nameserver beider Anbieter hinzu (primär + sekundär). Aktivieren Sie dann Zonentransfer oder API-Sync, damit das Backup immer die neuesten Einträge hat. Warten Sie nach der Änderung die Propagierung ab und prüfen Sie mit Tools wie dig, dass beide Sätze dieselben Einträge liefern.
Ist das übertrieben?
Für einen privaten Blog wahrscheinlich ja. Für einen Shop, SaaS oder eine Firmenseite, bei der jede Minute Ausfall ein Verlust ist, ist sekundäres DNS eine günstige Police, die sich am ersten schlechten Tag auszahlt.
Wir helfen bei der DNS-Einrichtung in allen Paketen; sehen Sie sich auch den Leitfaden SEO-Hosting für eine schnellere, stabilere Basis an.