Monitoring und Alerting: So erfahren Sie als Erster von einem Ausfall
26.7.2026
Der schlechteste Weg, von einem Ausfall zu erfahren, ist die Nachricht eines wütenden Kunden. Monitoring und Alerting drehen den Spieß um: Ein System prüft Ihre Seite rund um die Uhr und meldet sich, sobald etwas kaputtgeht — idealerweise bevor jemand etwas merkt.
Was Sie überwachen sollten
- Verfügbarkeit (Uptime): lädt die Seite überhaupt (HTTP 200)?
- Antwortzeit: ist die Seite langsam, obwohl sie „läuft"?
- SSL-Zertifikat: eine Warnung einige Wochen vor Ablauf.
- Inhalt und Kernfunktionen: erscheint der erwartete Text, funktioniert Warenkorb/Formular?
- Domain und DNS: Domain-Ablauf und korrekte Einträge.
Prüfintervalle
Für die meisten Seiten reicht eine Prüfung pro Minute. Kritische Shops können auf 30 Sekunden gehen. Prüfen Sie von mehreren Standorten, um einen echten Ausfall von einem lokalen Problem einer Messstelle zu unterscheiden.
So vermeiden Sie Fehlalarme
Lösen Sie einen Alarm erst nach 2–3 aufeinanderfolgenden fehlgeschlagenen Prüfungen aus, nutzen Sie mehrere Standorte und trennen Sie Schweregrade (Warnung vs. kritisch). So weckt Sie das System nicht wegen eines kurzen Netzwerk-Schluckaufs.
Benachrichtigungskanäle
E-Mail ist das Minimum; für ernste Fälle ergänzen Sie SMS, Push oder eine Slack/Viber-Nachricht. Erstellen Sie zudem eine Statusseite, damit Team und Kunden den Zustand ohne Support-Anruf sehen.
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