INP: die neue Core-Web-Vitals-Metrik, die FID ersetzt hat
26.7.2026
Im März 2024 hat Google die alte FID-Metrik in den Core Web Vitals durch eine neue ersetzt — INP (Interaction to Next Paint). Wenn Sie die Seitengeschwindigkeit verfolgen, müssen Sie diese Änderung verstehen, denn sie beeinflusst direkt Ihre Nutzererlebnis-Bewertung.
Was INP misst
INP misst, wie lange eine Seite braucht, um sichtbar auf eine Interaktion zu reagieren — Klick, Tippen oder Tastendruck. Anders als FID, das nur die erste Verzögerung maß, betrachtet INP alle Interaktionen des Besuchs und meldet praktisch die schlechteste. Das ist ein deutlich ehrlicheres Bild der tatsächlichen „Trägheit".
Welche Werte gut sind
- Gut: unter 200 ms
- Verbesserungswürdig: 200–500 ms
- Schlecht: über 500 ms
Häufige Ursachen für schlechten INP
Meist ist schweres JavaScript schuld, das den Hauptthread blockiert: zu große Bundles, Drittanbieter-Skripte (Chat, Analytics, Werbung), teure Event-Handler und lange Tasks, die dem Browser keine Chance zur Reaktion geben.
So verbessern Sie ihn
Teilen Sie lange Tasks in kleinere Stücke, verzögern oder lazy-loaden Sie unnötige Skripte, entfernen Sie überflüssige Plugins und Drittanbieter-Skripte und nutzen Sie Caching, damit der Server Seiten schneller ausliefert. Schnelles Hosting mit NVMe-Speicher und gutem Caching senkt die Grundlast, bevor JS überhaupt startet.
Messen Sie INP mit PageSpeed Insights oder der Search Console (Core-Web-Vitals-Bericht). Wenn Ihr Server bremst, sehen Sie sich unsere Pakete und den Leitfaden SEO-Hosting an — eine schnellere Basis ist der erste Schritt zu einem grünen INP.