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Website-Backup: die 3-2-1-Regel erklärt

21.7.2026

Es gibt zwei Arten von Website-Betreibern: die, die Backups machen, und die, die damit direkt nach dem ersten Datenverlust anfangen. Websites verschwinden nicht nur wegen Hackern — weit häufiger wegen eines fehlgeschlagenen Updates, eines falschen Klicks oder eines Plugins, das sich mit dem Theme streitet.

Die 3-2-1-Regel

Ein Industriestandard, der auch für kleine Websites gilt: 3 Kopien der Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 an einem anderen Ort. Übersetzt: das Original auf dem Server, ein automatisches tägliches Backup beim Hoster, und gelegentlich eine Kopie, die Sie selbst auf Ihren Rechner oder in die Cloud laden. Klingt übertrieben — bis zu dem Morgen, an dem der Hosting-Zugang nicht erreichbar ist.

Was ein Backup enthalten muss

Ein vollständiges Backup hat zwei Teile: Dateien (Theme, Plugins, Bilder, Dokumente) und die Datenbank (Beiträge, Seiten, Kommentare, Benutzer, Einstellungen, Bestellungen). Eine reine Dateikopie ist bei WordPress wertlos — Sie würden eine leere Website wiederherstellen. Prüfen Sie, dass beides gesichert wird.

Wie oft?

  • Präsentationsseite, die sich selten ändert: wöchentlich genügt.
  • Blog oder regelmäßig gepflegte Website: täglich.
  • Online-Shop: täglich als Minimum, für die Datenbank besser häufiger — jede Stunde bedeutet Bestellungen.
  • Vor jeder größeren Änderung (WordPress-Update, Theme-Wechsel, neues Plugin): immer ein manuelles Backup.

Ein ungetestetes Backup ist kein Backup

Der schlimmste Fall ist nicht, keine Kopie zu haben — sondern eine zu haben und festzustellen, dass sie defekt ist, genau wenn man sie braucht. Testen Sie einmal im Quartal: Backup auf eine Staging-Kopie zurückspielen und prüfen, ob alles funktioniert. Bei uns ist das tägliche Backup in jedem Paket enthalten, die Wiederherstellung dauert Minuten und lässt sich zuerst im Staging ausprobieren.

Wo die einzige Kopie nicht liegen darf

Auf demselben Server wie die Website. Bei einem schweren Ausfall, einer Kompromittierung oder einem Kontoproblem verschwinden Website und Backup gemeinsam. Halten Sie immer mindestens eine Kopie außerhalb des Hostings vor — ein monatlicher Download auf die eigene Festplatte reicht.

Fünf Minuten, die sich lohnen

Öffnen Sie Ihr Hosting-Panel und prüfen Sie drei Punkte: ob Backups aktiv sind, wie viele Tage sie zurückreichen, und ob die Datenbank enthalten ist. Lautet die Antwort auf einen davon "weiß ich nicht", ist jetzt der richtige Moment, es herauszufinden.

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